Scanora bringt den KODAK E1030 auf den Mac
Kodak Alaris liefert für den E1030 keinen macOS-Treiber – für keine Version, seit jeher. Scanora bedient den Scanner unmittelbar über USB: Stapel einlegen, Scannen drücken, beide Seiten in einem Durchgang. Heraus kommt ein PDF mit durchsuchbarem Text.
macOS 13 oder neuer · Apple Silicon · KODAK E1030
Ein Gerät ohne Treiber
Der E1030 ist ein solider Einzugsscanner – nur eben einer, den macOS nicht kennt. Der Hersteller bietet keinen Treiber an, und der Linux-Treiber lässt sich auf heutigen Systemen nicht mehr übersetzen: Er verlangt Bibliotheksfunktionen, die vor über zehn Jahren entfernt wurden. Wer das Gerät heute besitzt, hat schlicht keine funktionierende Software dafür.
Wir haben das USB-Protokoll des Geräts analysiert und von Grund auf neu implementiert. Scanora spricht direkt mit dem Scanner – ohne Kernel-Erweiterung, ohne Administratorrechte, ohne Zwischenschicht.
Was mit jedem Blatt geschieht
Zwischen dem Einzug und der fertigen Datei liegen vier Schritte. Sie laufen automatisch, für jede Seite.
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Gesucht und vermessen
Das Blatt wird im Sensorbild gefunden, nicht geraten. A4 landet auf exakt A4, ein Kassenbon behält seine eigene Größe.
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Gerade gerichtet
Die Schieflage wird am Schriftbild gemessen und zurückgedreht. Papier läuft nun einmal nie ganz gerade ein.
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Weiß gemacht
Weißabgleich, und auf Wunsch werden fast weiße Flächen auf reines Weiß gezogen: Das Rauschen verschwindet, die Datei wird deutlich kleiner.
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Gelesen
Die Texterkennung läuft auf Ihrem Mac. Das PDF ist durchsuchbar, der Text lässt sich markieren und kopieren.
Profile – auch am Gerät wählbar
Bis zu neun Profile, jedes mit eigenem Ordner, eigenem Dateinamensmuster und eigenen Scaneinstellungen. Die Anzahl wird an den Scanner übertragen: Sie wählen das Profil am Display des Geräts, Scanora folgt.
Der Dateiname wird aus Datum, Uhrzeit, laufender Nummer und Profilname zusammengesetzt – in der Reihenfolge, die Sie festlegen.
Kein Konto. Kein Netz.
Scanora baut keine einzige Netzwerkverbindung auf – die App besitzt nicht einmal die Berechtigung dazu. Keine Anmeldung, kein Konto, keine Cloud. Ihre Dokumente bleiben auf Ihrem Mac, die Texterkennung läuft dort ebenfalls.
- Keine Netzwerkberechtigung im App-Sandkasten
- Texterkennung lokal auf dem Mac
- Keine Registrierung, kein Benutzerkonto
Vorher sehen, was die App tut
Eine eingebaute Vorführung zeichnet zwei Beispielblätter und schickt sie durch dieselbe Verarbeitung wie einen echten Stapel – Vermessung, Entzerrung, Texterkennung, PDF. Sie liegt im Menü unter „Ablage“ und funktioniert ohne angeschlossenen Scanner.
Häufige Fragen
- Welche Geräte unterstützt Scanora?
- Den KODAK E1030. Die App wurde für dieses Gerät entwickelt und spricht dessen USB-Protokoll direkt. Ohne einen E1030 kann Scanora nicht scannen – die eingebaute Vorführung zeigt aber auch ohne Gerät, wie die Verarbeitung arbeitet.
- Warum gibt es überhaupt keinen Treiber vom Hersteller?
- Kodak Alaris bietet für den E1030 keine macOS-Software an. Auch die Linux-Variante lässt sich auf aktuellen Systemen nicht mehr betreiben, weil sie Bibliotheksfunktionen voraussetzt, die seit über zehn Jahren entfernt sind. Wir haben das Protokoll deshalb selbst analysiert und neu implementiert.
- Brauche ich Administratorrechte oder eine Kernel-Erweiterung?
- Nein. Scanora läuft als normale, sandkastenbeschränkte App aus dem App Store. Keine Kernel-Erweiterung, keine Systemänderung, kein Administratorpasswort.
- Werden meine Dokumente irgendwohin übertragen?
- Nein. Die App hat keine Netzwerkberechtigung und kann deshalb technisch keine Verbindung aufbauen. Scannen, Verarbeitung und Texterkennung laufen vollständig auf Ihrem Mac.
- Läuft Scanora auf Intel-Macs?
- Nein, die App setzt Apple Silicon und macOS 13 oder neuer voraus.
Fragen zu Scanora?
Ob die App zu Ihrem Gerät passt, ob Sie über die Veröffentlichung informiert werden möchten oder ob Sie etwas Vergleichbares für andere Hardware brauchen – schreiben Sie uns.
Kontakt aufnehmenScanora ist ein unabhängiges Produkt der bitshift dynamics GmbH und steht in keiner Verbindung zum Inhaber der Marke KODAK. Der Modellname benennt allein, mit welchem Gerät die App zusammenarbeitet.